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Was ist das denn? Psychoneuroimmunologie

Die Psychoneuroimmunologie (PNI) ist eine recht junge, faszinierende Wissenschaft die Wechselwirkungen zwischen Psyche, Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem erforscht.

Die PNI ist insbesondere für die moderne Psychotherapie von hoher Bedeutung, geht über die etablierte psychosomatischen Forschung weit hinaus.
Ein Pionier im deutschsprachigen Raum ist der Arzt und Psychologe Christian Schubert der an der Universität Innsbruck die Zusammenhänge erforscht und lehrt.
Ich durfte Christian Schubert schon 2016 auf einem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose in Mainz erleben und kennen lernen wo die neue Wissenschaft der PNI aber noch in ihren Anfängen stand. Die Begeisterung von Christian Schubert für die Materie fiel mir aber damals schon auf.

Kerngedanken der Psychoneuroimmunologie sind:

Wenn wir Probleme verdrängen dann verdrängen wir diese negativen Energien nicht nur in die Psyche sondern mittels Muskelkraft und über den Atem auch in den Körper, in das Zellgedächnis.
Kaum ein Mensch hat in seiner Kindheit und Jugend gelernt wie man mit Sorgen und Nöten lösungsorientiert umgeht (die meisten von uns bekamen zu hören "stell dich nicht so an, ein Indianer weint nicht, sei keine Memme, daas ist nicht der Rede wert" etc.... und so hat sich die Verdrängung in uns verselbständigt, automatisiert ... Es wurde normal so das wir es nicht weiter bemerken.
Diese negativen Ladungen verhärten sich mit der Zeit in Körper, Geist und Seele immer mehr und führen quasi ein Eigenleben das nur schwer zu ergründen ist.
Verdrängung aber, und das ist wichtig zu wissen, ist ein genetisch programmierter Überlebensreflex, der von der Evolution des Menschen her nur für kurzfristige und vorrübergehende Notsituationen im Gehirn gedacht ist. Läuft die Verdrängung aber gewohnhetsmäßig unbemerkt ab kann das unsere Psyche, unser Nervensystem, das Hormonsystem, unseren Körper mit all seinen Organen kontraproduktiv beeinflussen und unsere Gesundheit schädigen.
Eine Kette reißt am schwächsten Glied, so sagt man - und das gilt auch für unseren menschlichen Bauplan. Ungelöste Konflikte, Dauerüberlastung im Alltag, Dauerberieselung durch hohen Medienkonsum mit negativen Nachrichten, insbesondere von Krieg, Terror, Massenentlassungen, Seuchen uvm. ohne das der einzelne irgendetwas etwas dagegen tun kann können zu Symptomen und Erkrankungen führen.

Gute Präventionsmaßnahmen sind z.B. intensive Atemtrainings, regelmäßiges Yoga, Aufenthalte in der Natur, das Ausschalten elektronischer Geräte wenns zu viel wird, neu zu lernen sich wieder auf sich selbst einzulassen ohne Ablenkung von außen

Gerade auch die Methoden und Techniken die hier in der Praxis Mentale Gesundheit eingesetzt und auf Wunsch für zu Hause trainiert werden sind ebenfalls enorm stark um Verdrängungen zu bemerken und aufzulösen - ich helfe Ihnen gern dabei!
 

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