Die PNI ist insbesondere für die moderne Psychotherapie von hoher Bedeutung, geht über die etablierte psychosomatische Forschung weit hinaus. Während die Psychosomatik sich schwerpunktmäßig auf Kranheitsbilder wie Allergien, Asthma, Hautkrankheiten oder Schmerzen wie z.B. Migräne konzentriert geht die Psychoneuroimmunologie auf die Zusammenhänge und Einflußnahmen der Reize und Signale ein die von gefühlten (Seele) und gedachten (Bewußtsein/Geist) Informationen auf den ganzen Körper einwirken, auf alle Organe, auf den Stoffwechsel, auf die immunologische Abwehr von Erregern uvm.
Als ich mich 2005 zur Eröffnung meiner Praxis für den Namen "Mentale Gesundheit" entschied und mir die Domain www.mentale-gesundheit.de sicherte ahnte ich kaum wie wahr der Titel ist: Was ich denke und ausspreche beeinflußt und steuert nicht nur meine Handlungen sondern auch meine Psyche und meinen Körper. Jeder Mensch denkt am Tag über 40.000 Gedanken, die wenigsten davon bewußt, die meisten halbbewußt oder komplett unbewußt. Deshalb ist es sehr wichtig zu klären welche Grundüberzeugungen, welche Glaubenssätze, welche ungelösten Konflikte in mir schlummern - und wenn diese für mich falsch oder unvorteilhaft sind diese aufzulösen (z.B. in Hypnose) um meinem Befinden und meiner Gesundheit zu helfen.
Ein Pionier im deutschsprachigen Raum ist der Arzt und Psychologe Professor Christian Schubert der an der Universität Innsbruck die Zusammenhänge seit gut 30 Jahren erforscht und lehrt.
Ich selber durfte Christian Schubert 2016 auf einem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose in Mainz in Vorträgen erleben und spürte seine Begeisterung und den brennenden Forschergeist für diese Materie.
Kerngedanken der Psychoneuroimmunologie sind:
Wenn wir Probleme verdrängen, nicht annehmen wollen, dann verdrängen wir die negativen Ladungen nicht nur in die Psyche (wir wollen uns dann z.B. ablenken) sondern mittels Muskelkraft und über den Atem auch in den Körper, in das Zellgedächnis.
Kaum ein Mensch hat in seiner Kindheit und Jugend gelernt wie man mit Sorgen und Nöten lösungsorientiert umgeht (die meisten von uns bekamen zu hören "stell dich nicht so an", "ein Indianer weint nicht", "sei keine Heulsuse", "das ist doch nicht der Rede wert" usw..... und so hat sich die Verdrängung in uns automatisiert, ist zur Gewohnheit geworden die wir kaum noch wahrnehmen ... es wurde "normal".
Diese negativen Ladungen verdichten sich mit der Zeit in Körper, Geist und Seele, führen quasi ein Eigenleben und der Körper versucht das beispielsweise durch diffuse Unpäßlichkeiten und/oder die Seele durch Gereiztheiten oder übermäßige Lust auf Genußmitteln zu kompensieren, gegen zu steuern.
Verdrängung aber - und das ist wichtig zu wissen - ist ein in der menschlichen Genetik verankerter Überlebensreflex, der von der Evolution her nur für gravierende und vorübergehende echte Notsituationen im Gehirn vorgesehen ist, z.B. Unfälle, Überfälle ....
Läuft die Verdrängung aber gewohnheitsmäßig unbemerkt ab kann das unsere Psyche, unser Nervensystem, das Hormonsystem, unseren Körper mit all seinen Organen kontraproduktiv stressen und unsere körperliche wie seelische Gesundheit schädigen.
"Eine Kette reißt am schwächsten Glied" sagt man - und das gilt auch für unseren menschlichen Bauplan aus Billionen Körperzellen:
Ungelöste Konflikte, Dauerüberforderung im Alltag, hoher Medienkonsum, negative Nachrichten aus dem TV denen wir nur ohnmächtig gegenüber stehen, insbesondere die von Krieg, Mißbrauch, Terroranschlägen, Massenentlassungen, Seuchen uvm. können zu Symptomen und Erkrankungen führen; jeder Mensch reagiert anders darauf, der eine reagiert robust der andere empfindlich. Hier sollte man seinen Gefühlen vertrauen die einem sagen wann es genug ist ... es sei denn die Gefühle sind auch schon irgendwie zugeschüttet.
Gute Präventionsmaßnahmen sind z.B. intensive Atemtrainings, regelmäßiges Yoga, Aufenthalte in der Natur, das Ausschalten elektronischer Geräte wenn's einem zu viel wird - und wieder neu zu lernen sich auf sich selbst wirklich einzulassen ohne Ablenkung von außen!
Die Praxis Mentale Gesundheit ist u.a. darauf spezialisiert das ein Mensch das wieder neu lernen kann:
Endlich wieder den Weg zu sich selbst zurückfinden wenn man sich selbst verloren hat, wenn man nur noch funktioniert, nur noch das Wohl der anderen Menschen im Fokus hat und sein eigenes Wohlergehen vernachlässigt...
.. oder sich komplett im Gegenpol befindet: Nur noch ich, ich, ich, - Rücksichtslosigkeit anderen gegenüber ohne jedes Schmerzgefühl, keine Freude mehr empfindet an all den erreichten Statussymbolen!!!
Mit den Methoden und Techniken die hier in der Praxis Mentale Gesundheit eingesetzt und für zu Hause trainiert werden steigt die Chance auf eine bessere Lebensqualität verbunden mit innerer Ruhe und Zufriedenheit - ich helfe Ihnen gern dabei!
